25 Jahre Flensburger Förde-Möwen
Großes Shantyfestival am 11. August 2012
in Glücksburg

 
   
 

Anchors away!

 
  Endlich geht es wieder los!Die Bisttalmöwen auf Großer Fahrt in den hohen Norden.
Reederei, Pott und Kaptein in unserer Wunschformation.
Michael Hornett von der Fa. Horst Becker Touristik am Steuer von NK-HB 905 war einmal mehr die Idealbesetzung für unseren Ausflug an die Ostsee.
 
   
  Fragt man einen Saarländer, was ihm zu dem Begriff "Flensburg" einfällt, ist in den allermeisten Fällen mindestens eine der folgenden Antworten dabei:

Rum - Punkteregister/Verkehrssünderdatei - Beate Uhse

Je nach den persönlichen Erfahrungen oder Vorlieben kann die Reihenfolge auch anders lauten.
Mit diesen Errungenschaften der Stadt Flensburg werden wir uns jedoch allenfalls am Rande - und später - beschäftigen. Unser Hauptreiseziel war natürlich das Shantyfestival, zu dem uns die Fördemöwen Flensburg eingeladen haben.
 
 

... wo die Möwen schriegen, hell im Sturmgebruus ...

 
  Hier in der Rudehalle in Glücksburg - einen Steinwurf von der Stadt Flensburg entfernt - fanden sich ein halbes Dutzend Shantychöre zusammen, um den Geburtstag der heimischen Möwen mit zu feiern. Mit von der Partie waren immerhin vier Bundesländer und die Niederlande. Neben den Hansestädten Bremen und Hamburg und dem Land zwischen den Meeren Schleswig-Holstein zeigte auch das Saarland Flagge.  
 
Warum darf ich denn heute nicht Handball spielen?
 
 

Flensburger Fördemöwen

 
  Die Flensburger Fördemöwen, Gastgeber und Geburtstagskind, haben den Reigen der Vorträge in der Rudehalle eröffnet.
An dieser Stelle wollen wir uns denn auch gleich einmal für die Einladung, die freundliche Aufnahme und das ganze Drumherum während unserer "Flensburger Tage" bedanken. Es hat uns Landratten ausgesprochen gut bei euch gefallen!
 
   
 

Shantykoor Windkracht 13 Zuidlaren (NL)

 
  Zuidlaren liegt im Norden der Niederlande, in der Provinz Drenthe. Von dort aus wehte der Wind mit Särke 13 in die Rudehalle von Glücksburg. Der Shantychor Windcraft 13 hat dem Shantyfestival einen internationalen Anstrich gegeben.
 
 

Nordseechor Büsum

 
  Der Nordseechor Büsum, die zahlenmäßig stärkste Gruppe des Festivals kam von der"anderen Seite" Schleswig-Holsteins, aus der Kohlregion Dithmarschen. Kohlregion? Nein, nicht dem Helmut hat Dithmarschen diese Bezeichnung zu verdanken, sondern schlicht und einfach ihrem "Exportschlager" - em Kappes.  
 

De Tampentrekker Hamburg

 
  Der Shantychor de Tampentrekker repräsentierte die Freie und Hansestadt Hamburg.
Was bedeutet eigentlich "Tampentrekker"? Der Tampen ist ein Seil, Tau oder Strick. Trekken heißt so viel wie "ziehen". Im Binnenland würde man das Wort demnach mit "Strippenzieher" übersetzen. Doch das ist wieder etwas ganz anderes. Was Tampentrekker wirklich tun, ist auf den Bildern deutlich zu erkennen.
 
  Als Vertreter der Stadt Hamburg haben die Tampentrekker auch gleich eines ihrer Wahrzeichen mitgebracht, den Wasserträger Hans Hummel. Der noch heute gebräuchliche Gruß unter Hamburgern ( Hummel Hummel - Mors Mors ) wird auf ihn zurück geführt.  
   
 

Schifferchor Rekum

 
  Zu diesem Chor aus der anderen Hansestadt an der Nordseeküste, dem Schifferchor Rekum , gibt es aus unserer Sicht nicht mehr viel zu berichten. Die beiden seit langem befreundeten Chöre trafen sich in den vergangenen Jahren so oft in Bremen, im Saarland und anderswo, daß wir dem interessierten Betrachter einfach nur die Möglichkeit geben, auf einige gemeinsame Auftritte zurück zu blicken.  
 
Festival 2008
Bisttalmöwen

Unterm Mast
Rekum 2008
 
Saarspektakel 2009
Saarbrücken
Altländer Shantychor
Grünendeich 2011
 
 

Die Bisttalmöwen

 
  Nachdem der Chef sich in das Goldene Buch der Fördemöwen eingetragen hat, was unbedingte Voraussetzung für das Erteilen der Auftrittsgenehmigung war, konnten wir dann endlich auch die Bühne entern und zeigen, daß wir uns hinter den Nordlichtern nicht unbedingt verstecken müssen.  
  Auch die Pausen eines Festivals können ganz vergnüglich sein, wie diese Schnappschüsse zeigen  
   
     
 

Wir fangen schon mal an

 
  Während die anderen teilnehmenden Chöre noch zuhause von Muttern verwöhnt wurden, haben wir mit den Flensburger Freunden schon einmal Fahrt aufgenommen. Am Donnerstag vor dem Festival haben wir auf dem Campingplatz Bockholmwik an der Flensburger Förde einen Soundcheck der besonderen Art durchgeführt. Offensichtlich wollten sich die Gastgeber noch ein letztes Mal davon überzeugen, ob man diese Saarländer tatsächlich auf die verwöhnten Schleswig-Holsteiner Ohren loslassen kann. Den Test dürften wir mit Bravour bestanden haben.  
   
  Aber, was ist denn das?
Uwe Seeler hat hier einen eigenen Weg!

Neee! Un dehemm es a aach noch!
 
 

Über den Wolken

 
  In wessen Mission und mit welchem Auftrag unser Kassenwart unterwegs war, wissen wir nicht. Auf jeden Fall war er plötzlich an Bord eines Wasserfahrzeuges verschwunden und stieg wenig später in den Wolkenhimmel der Flensburger Förde. Zunächst dachten wir an eine Entführung. Er war immerhin im Besitz des Vereinsvermögens.
Kurz darauf wurde das Geheimnis ganz unspektakulär gelüftet: er hat nur ein paar Luftaufnahmen von der wunderschönen Landschaft gemacht. Eine kleine Auswahl davon hat er dem Webmaster zur Verfügung gestellt. ... mhmmm, die Kostenfrage ist doch bestimmt auch geklärt, oder? ...
 
   
  
 
 

Schleswig

 
  Bei einem Ausflug nach Schleswig am Freitag war es jedem Mitreisenden selbst überlassen, was er sich wie intensiv anschauen will. Die folgenden Bilder stellen einen - sicher unvollständigen - Querschnitt der Schleswig-Impressionen zusammen.  
   
   
 

Schiffsausflug auf der Schlei

 
  So ein Festival ist doch anstrengend. Das dachten sich auch die Fördemöwen und haben am Sonntag die Chöre, die ihre Heimreise noch nicht angetreten hatten, zu einer Schiffsfahrt eingeladen. Bei herrlichem Wetter und guter Verpflegung war dies für alle ein willkommener Ausgleich für die "Strapazen" des Vortages. Besonders beeindruckend waren die Zugbrücken, die den Schiffsverkehr auf dem Fluss wie eine Ampel regelten.  
   
   
 

Flensburger Impressionen

 
  Die Stadt des Rums und des Verkehrswesens hat ein paar schmucke Plätze und Winkel, an die man sich gerne schmunzelnd oder nachdenklich erinnert . Nicht alles und schon gar nicht alles wichtige konnte zusammen getragen werden. Aber was die einzelnen "Kameraleute" so beeindruckt hat, wollen wir in einer kleinen Galerie festhalten.  
   
   
   
 

Unsere Residenz an der Förde

 
  An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei Scharuz und seiner lieben Frau, die das Hotel Dittmers Gasthof in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum Flensburg betreiben.
Daß wir dort bestens aufgehoben waren, ist an der Miene unseres ersten Vorsitzenden unschwer abzulesen. Und Scharuz hat uns ebenfalls bestätigt, daß wir sehr angenehme Gäste waren. Was liegt also näher, als das Hotel Dittmersgasthof in die Galerie unserer Freunde aufzunehmen?
 
  Auch unser traditioneller Gemeinschaftsabend, der fester Bestandteil von jedem Bisttalmöwen-Ausflug ist, fand natürlich bei Scharuz statt. Allen, die dabei waren, hat es nicht nur gefallen, sondern offensichtlich auch vorzüglich gemundet.  
   
   
   
   
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  Soweit die Berichterstattung unserer Fahrt nach Flensburg. Sind alle Themen abgehandelt?
Das Festival, unser Scheunenauftritt, die Schleswigausfahrt und der Törn auf der Schlei sind gebührend berücksichtigt worden. Ach ja, zum Thema Flensburg gab es eingangs ja die drei Alleinstellungsmerkmale der Stadt - den Rum, das Kraftfahrtbundesamt und Beate Uhse. Den "Restbestand" von Rum in der Stadt haben wir erwähnt, am Verkehrssünderamt sind wir nur einmal kurz vorbei gefahren. Nicht der Rede wert. Ja und vom Beate-Uhse-Flair haben wir tatsächlich auch noch einen Hauch erhascht beim Schaulaufen in der Fußgängerzone.
 

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