30 Jahre Altländer Shanty-Chor


6. Shantyfestival am 23./24. Juli 2011
in Grünendeich

 
  Nicht nur an Bord der Schiffe, nein auch an Bord der Bisttalmöwen geht es zur Zeit rund. Eben erst abgelegt vom Spree-Kai in der Bundeshauptstadt, legt der Chor einen Zwischenstop an der Elbe ein, bevor es dann Anfang August zum großen Spektakel im Heimathafen an der Saar geht. Freiwache gibt es derzeit nicht. Doch das ist gut so, denn wer zu lange rastet, der rostet auch schnell.  
  Wir haben die Reise an die Unterelbe angetreten, weil unsere Freunde vom Altländer Shanty-Chor meinten, daß wir auch einen kleinen Beitrag zum Gelingen ihrer Party zum 30. Geburtstag leisten könnten. Wir haben diese Einladung natürlich sehr gerne angenommen und bedanken uns auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich. Doch dazu später mehr.  
 

Wieder nach St. Pauli - Hamburg-Altona

 
  Angefangen hat alles in der Freien und Hansestadt Hamburg, wo wir auch unser Quartier im Hotel Commodore am Millerntor aufgeschlagen hatten, direkt gegenüber dem Stadion "Am Millerntor", also dort, wo der FC St. Pauli das Vergessen lernte - das Vergessen, wie man ein Fußballspiel gewinnt.
Peter kann nicht nur Shanty-Chef und Stadtführer, er würde auch als Repräsentant "seines" Vereins keine schlechte Figur machen.
 
 

Das gibts nur auf der Reeperbahn ( bei Nacht ): zwei Seitenstraßen, die jeder"mann" kennt: Die Große Freiheit und die Straße mit dem Bretterzaun davor, die einen männlichen Vornamen trägt. Ein weiblicher würde dem Ambiente allerdings eher gerecht werden.
Über allem Treiben wacht das weltbekannte Polizeirevier Davidswache.
 
 

Ein etwas anderer Auftritt

 
  Diesem Wahrzeichen der Hansestadt wollen wir ein besonderes Kapitel widmen, da in dieser Kirche der erste Höhepunkt unserer Reise stattfand: im Anschluß an eine Mittagsandacht haben wir dem Publikum in der Kirche ( Touristen und Einkehr haltende Menschen ) eine Stunde lang getragene und besinnliche Seemannslieder vor einer beeindruckenden Kulisse vortragen dürfen.  
   
  Mit den folgenden Bildern, einer Glocke aus dem Turm der Kirche, dem Schutzpatron St. Michael über dem Hauptportal und einem Blick auf den Hauptaltar beenden wir unseren Kirchenbesuch und wenden uns wieder anderen Dingen zu.  
   
 

Hamburg, du Stadt an der Waterkant

 
  In diesem Liebeslied an die Stadt Hamburg ist viel vom Flair, vom Wind, von der Nähe zum Meer und vom Hafen die Rede. Leider reichte für uns nicht die Zeit aus, um dieses Flair in vollen Zügen geniessen zu können. An ihrem Lieblingswetter, beständigem Wind und der permanent feuchter Luft, hat die Stadt uns reichlich teilhaben lassen. Da konnten wir uns wirklich nicht beklagen.

Die folgenden Bilder enthalten ein paar zufällige Impressionen, denen wir auf der Stadt-, der Hafenrundfahrt und bei persönlichen Streifzügen begegnet sind.
 
   
   
   
   
     
 

Alle, die mit uns auf Kaperfahrt waren

 
  Da wir eine ganze Reihe allein reisender Ehemänner mit an Bord hatten, haben wir auf den folgenden Bildern festgehalten, wer zu unserer Reisegruppe gehörte. Das kann u.U. im nachhinein für den einen oder anderen sehr nützlich sein.  
   
   
   
  
 
 

Wolken, Wind und Wogen

 
  Am Samstag war es dann endlich soweit. Michel von der Firma Horst Becker Touristik ( wer sonst? ) und sein Bus brachten uns nach gut einstündiger Fahrt ins Alte Land, wo die Party zum 30. Geburtstag des Altländer Shanty-Chores zünftig unter wahrhaft maritimen äußeren Bedingungen ( Wind und Wolken ) bereits voll im Gange war ( Wogen ). Kein Wunder, die Gastgeber hatten gerade ihren Auftritt.  
  Nachdem alle inaktiven Mitfahrer ihren Eintritts-Button empfangen hatten und jeder ein Plätzchen in dem bereits ziemlich voll besetzten Zelt gefunden hatte, konnten sich alle an den Darbietungen der Chöre und Einlagen sowie an vielen Begegnungen mit alten ( und neuen ) Freunden erfreuen.  
  An den beiden Tagen traten immerhin insgesamt 14 Shantychöre auf. Hinzu gesellten sich ein "Pianomann", der die Auftrittspausen mit Seemanns- und allgemeiner Schlagermusik überbrücke. Der "special guest" aus Canada, Tom Lewis, trat ebenfalls immer mal wieder in den Pausen so zu sagen als "Ein-Mann-Shanty-Chor" auf und kam beim Publikum ausgesprochen gut an.  
  Auch die Apfelkönigin des Alten Landes und ihre Prinzessinnen liessen es sich nicht nehmen, die Schönheiten ihrer Region in angemessener Form zu präsentieren.

Sie hatten allerdings auch noch ein paar andere merkwürdige Gefolginnen im Schlepptau, die es immer wieder während der Auftrittspausen auf die Bühne drängte und den Pianomann das eine oder andere Mal durch ihr Outfit und ihr Circen aus dem Konzept zu bringen drohten. Es gab allerlei Nixen, Feen und verschleierte Tänzerinnen zu bewundern.


 
  Natürlich durften auch die Vertreter der Medien bei einer solchen Veranstaltung nicht fehlen. Die "Exoten" aus dem fernen Saarland und aus Frankreich waren offensichtlich sehr gefragt. Ob der Reporter allerdings die lothringischen Aussagen unseres Arnold wirklich verstanden hat, ist nicht bekannt.  
  Da es unmöglich ist, in diesem Bericht jeden Chor einzeln vorzustellen, beschränken wir uns auf ein paar Bilder unserer eigenen Truppe. Für die übrigen Chöre gibt es am Ende des Berichtes Verlinkungen, über die man deren Berichterstattung über das Festival dann auch verfolgen kann.  
   
 

Ein Hafen voller Matrosen

 
  Wer sich für die anderen Chöre interessiert, die am 6. Shantyfestival in Grünendeich aufgetreten sind, findet hier alle Informationen:

 

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