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Die Bisttalmöwen
im Spiegel der Presse

 
 
 
  Halbes Saarland mit an Bord
 
  Mit Auftritten in ganz Deutschland über Frankreich und Holland bis hin nach Kanada sind die "Bisttalmöwen" sind die "Bisttalmöwen" ein Aushängeschild der Gemeinde Wadgassen.
Auch 2017 stehen Highlights an: das 9. Shanty-Festival am 13. Mai in Burbach und das
Shanty-Chor-Treffen beim Saarspektakel.
 
  Unsere Wurzeln liegen in der Marinekameradschaft Differten, einige der Jungs haben früher dort gesungen", erzählt der zweite Vorsitzende Rainer Bay, der gemeinsam mit Armand Leichtweiss (Akkordeonist und Sänger aus Lothringen) die musikalische Leitung des Chores seit über 10 Jahren inne hat.  
  Da lag es nahe, einen Verein zu gründen, was 1990 schließlich in Angriff genommen wurde. "Damals stammten die Mitglieder fast ausschließlich aus Differten oder der Gemeinde Wadgassen", erinnert er sich. Heute ist mit Horst Schirra nur noch ein Sänger aus Differten dabei. "Horst ist zudem auch noch einer der wenigen 'echten Mariner' ", erklärt der 68-jährige Bay und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: "Wir anderen sind fast alle Süßwassermatrosen."  
  Seit der Vereinsgründung stieg der Bekanntheitsgrad der Bisttalmöwen im Saarland stetig an. Und Rainer Bay weiß, warum sein Chor so beliebt ist: "Wir singen nicht nur Shantys, also Arbeitgsgesänge der Matrosen, sondern auch gängige Seemannslieder. Wir bieten eine ausgewogene Mischung." Das kam und kommt gut an, sowohl beim Publikum als auch bei denen, die Interesse an einer Mitgliedschaft haben. Und so stoßen die Sänger des Shanty-Chores mittlerweile aus allen Himmelsrichtungen an Bord: aus Alsweiler, Wadern, Urexweiler, Werbeln, Saarbrücken, Dudweiler und Frankreich, um nur eine Auswahl zu nennen. "Sogar zwei echte Nordlichter haben wir in unseren Reihen. Der aus Leer in Ostfriesland stammende erste Vorsitzende Peter Mögling, der seit mehr als 20 Jahren den Verein führt, sowie Karl Kruse, ein Junge aus Bremen-Nord", so Bay.  
  Karl Kruse ist zusammen mit Reinhard Geiselhart, der wegen seiner vollen Bassstimme von seinem Vorsitzenden spaßes-halber als der "Spatz von der Röchling-Höhe" angekündigt wird, einer von sieben Vorsängern der Bisttalmöwen.  
  Beide sind auch mit über achtzig Jahren wertvolle Stützen des Chores - wie eigentlich alle der rund 35 aktiven Chormitglieder, die mit viel Einsatzfreude bei der Sache sind. "So weit verstreut wie alle wohnen, kommen beachtliche Anfahrtswege zu den wöchentlichen Proben und Auftritten zusammen", zollt Rainer Bay dem Engagement der Sänger Respekt. "Das ist auch der Grund, weshalb wir selbst bei einfachen Auftritten Geld verlangen müssen", erklärt er. "Andere Kosten wie Hallenmieten kommen ja auch noch hinzu".  
  Das hält die Bisttalmöwen jedoch nicht ab, sich auch sozial zu engagieren. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde als Veranstalter fand im Abteihof Wadgassen ein Konzert mit seemännischen Weihnachtsliedern statt, zu dem über 120 Gäste kamen. "Der Erlös von rund 1000 Euro wurde dem St.-Barbara-Hospiz in Bous überreicht. Darauf sind wir zu Recht stolz!" so der musikalische Leiter.  
  Die Antwort auf die Frage nach dem weitesten Auftrittsort ist beeindruckend: "Kanada. Wir haben damals den mit uns befreundeten Zweibrücker Shanty-Chor stimmenmäßig unterstützt, der ein Konzert in der Zweibrücker Partnerstadt Barrie/Ontario gegeben hat. Wir mussten ein wenig sparen, um den Flug zu bezahlen, aber da Barrie als Gastgeber alle anderen Kosten übernommen hat, war es machbar. Und natürlich ein Riesenerlebnis für uns alle."  
  Silke Rupp

 
  © Gemeindemagazin Wadgassen, 23. Februar 2017  
 
 
  Volle Fahrt voraus!
 
  Shantychor "Bisttalmöwen" aus der Gemeinde Wadgassen tritt bundesweit auf - Peter Mögling und Gerhard Simon Stützen des Vereins

 
  Die "Bisttalmöwen" - seit über 20 Jahren ist der Shanty-Chor aus der Gemeinde Wadgassen ein Begriff in ganz Deutschland. Von München bis Flensburg, von der Insel Mainau bis nach Helgoland. Selbst Kanada war schon Auftrittsort der Bisttalmöwen. "Vor drei Wochen sind wir sogar im Gefängnis gelandet", erzählt der 1. Vorsitzende Peter Mögling schmunzelnd.  
  Allerdings nicht hinter Gittern, sondern als Mitwirkende beim "Nordischen Abend" in der JVA Saarbrücken. Der 1990 gegründete Chor, der aus der Marinekameradschaft Differten hervorging, kann so manchen besonderen Auftrittsort vorweisen. "Wir haben beispielsweise im Hamburger Michel gesungen", erklärt Mögling. Und Vereinskollege Gerhard Simon präzisiert: "Singen dürfen! Das ist schon eine besondere Ehre." Auch der Bremer und der Emsländer Dom stehen auf dieser Liste, ebenso viele Kirchen im Stadtbereich Saarbrücken wie die Basiliken St. Johann und St. Jakob oder die Ludwigskirche, "in denen wir regelmäßig unser Weihnachtsprogramm präsentieren", so Mögling.  
  Die Frage, wie das Publikum reagiert, wenn ein saarländischer Shanty-Chor in Hamburg, Cuxhaven oder Flensburg auftritt, entlockt beiden ein breites Lächeln: "Die Zuhörer ordnen uns immer dem hohen Norden zu und sind ganz verblüfft, wenn wir sagen, woher wir sind." Das Repertoire der Bisttalmöwen kommt an. "Unser Erfolg liegt in der flotten Art, in der wir die Shantys präsentieren. Und in der Liedauswahl, die ein Verdienst unseres musikalischen Leiters Rainer Bay ist."  
  Peter Mögling, der vor 77 Jahren im Emsland geboren wurde und seine Kindheit in Leer/Ostfriesland verbrachte, ist seit 1996 1. Vorsitzender des Vereins. "Meine Familie kam 1954 ins Saarland, als mein Vater zur Oberfinanzdirektion in Saarbücken versetzt wurde, ich selbst habe mich 1962 hergetraut." Auch heute noch wohnt Mögling, der seit seiner Rente als Stadtführer arbeitet, in der Landeshauptstadt. "Nach 45 Jahren im öffentlichen Dienst war ich ausgeruht - jetzt habe ich Arbeit", sagt er mit einem Augenzwinkern. Seine Energie steckt er zu einem großen Teil in die Vereinsarbeit. Beim Interviewtermin sitzt der St.-Pauli-Fan mit Seemannsmütze am Tisch im Probenraum und strahlt eine Energie aus, die keinen Zweifel daran lässt, dass er auch in Zukunft die Dinge voller Elan angeht. Ein Nordlicht im Saarland, dessen Bestreben es war, den zunächst noch kleinen Verein nach außen zu öffnen und der großen Anteil am bundesweiten Erfolg des Chors hat.  
  Doch zuviel Aufmerksamkeit behagt dem 77-Jährigen auch nicht und so lenkt er das Augenmerk schnell auf Gerhard Simon, den mit 85 Jahren ältesten aktiven Sänger der Bisttalmöwen. "Gerhard ist ein riesengroßes Vorbild für alle. Er ist immer da: bei jeder Probe, bei jedem Auftritt, bei jeder Fahrt. Da kann sich so mancher ein Beispiel nehmen." Der gebürtige Differter, der seit 60 Jahren in Werbeln wohnt, kam nach dem Tod seiner Frau vor zwölf Jahren zu den Bisttalmöwen. "Ich habe manchmal im damaligen Vereinsheim ein Bierchen getrunken und bin irgendwann quasi von den anderen verhaftet worden, im Shanty-Chor mitzusingen", erinnert er sich lächelnd. "Dabei konnte ich früher gar nicht singen!"  
  Als sie ihre Vereinsfahrten und Auftritte Revue passieren lassen, geraten Mögling und Simon ins Schwärmen. Sie haben viel erlebt: Die legendäre Überfahrt nach Helgoland bei starkem Wind, als die Hälfte des Chores seekrank wurde und trotzdem noch am selben Abend ein Konzert gab. "Geendet hat dieser denkwürdige Tag mit einem Feueralarm im Hotel, kaum dass wir in den Betten lagen. Böse Zungen behaupten, diesen Fehlalarm habe einer unserer Sänger ausgelöst, der im Dunkeln den Lichtschalter mit dem Feuermelderknopf verwechselte", lacht Mögling. Der Anekdoten gibt es noch viele. Gerhard Simon, der in einem Bremer Hotel die Treppe hinunterfiel und drei Konzerte auf Krücken absolvierte. Das spontane Konzert in einem Arnstadter Schrebergarten, welches die Leute aus allen umliegenden Schrebergärten anlockte und das statt einer Stunde vier Stunden dauerte, während die Ehefrauen im Hotel auf ihre Männer warteten. Und noch so viel mehr. Doch das alles aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.  
  Silke Rupp

 
  © Saar-Zeitung von Dienstag, 21. Februar 2017  
 
 
  Starker Auftritt der Stadtkapelle
 
  Orchester spielte in der Congresshalle und die Bisttalmöwen sangen Shantys

 
  Mit einem Mix aus Unterhaltungsmusik und Seemannsliedern haben die Stadtkapelle und die Bisttalmöwen aus Differten ihr Publikum gut unterhalten. Veranstalter des Konzerts war der Bezirksrat Mitte.
 
  Von SZ-Mitarbeiter Andreas Lang

 
  Saarbrücken. Seit fast zwei Jahren hat die Stadtkapelle Saarbrücken einen neuen Dirigenten. Matthias Weißenhauer, der jetzt den Taktstock führt, erinnerte am Sonntag beim Konzert in der Congresshalle musikalisch an den verstorbenen Dirigenten Hermann Kahlenbach. Dieser hatte als Arrangeur das Zeitalter der leicht hörbaren Musik , des "Easy Listening", mitgeprägt. Beim Herbstkonzert des Bezirksrates Mitte mit der Stadtkapelle und dem Shanty-Chor Bisttalmöwen standen deshalb zunächst Kahlenbach-Werke im Mittelpunkt. Monica Becker, in der Stadtkapelle als Musikerin für Piccolo- und Querflöte zuständig, moderierte den Auftritt des Orchesters.  
  Die Bisttalmöwen griffen auf ihr großes Repertoire aus Seemannsliedern zurück. "Moin, moin" war ihr erster musikalischer Gruß aus Norddeutschland. Mit dem Potpourri, unter anderem mit "Wir lagen vor Madagaskar" und "Karamba, Karacho, ein Whiskey" war spätestens das Eis gebrochen. Zumal es mitreißend weiterging: "Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern." Die Zuhörer in der Congresshalle waren begeistert.
  Bezirksbürgermeisterin Christa Piper (SPD) freute sich mit. Kritik gab es allenfalls wegen fehlender Behindertenparkplätze in Hallennähe - eine entsprechende Beschwerde kam ihr kurz vor Beginn zu Ohren. "Dieser Sache werden wir uns einmal annehmen", meinte Christa Piper.  
  Aber auch das konnte die gute Laune nicht trüben. Die Mischung aus Unterhaltungsmusik und Seemannsliedern kam sehr gut an.  
  "Wir kommen gerade von einer Konzertreise aus dem hohen Norden. Jetzt freuen wir uns, bereits das vierte Mal in Folge hier mit der Stadtkapelle in der Cogresshalle zu singen", sagte Peter Mögling, der Vorsitzende der Bisttalmöwen.  
   
  © Saarbrücker Zeitung von Dienstag, 22. September 2015  
 
 
  Die Bisttalmöwen sind 25 Jahre auf dem Shanty-Deck
 
  Gastchöre aus Lübeck und Holland jetzt beim Jubiläumskonzert dabei - Nachwuchssänger dringend gesucht

 
  Der Shantychor "Bisttalmöwen" ist ein Saarland-Botschafter: Bei etwa 40 Auftritten im Jahr - viele im Norden Deutschlands - sorgen die meist bärtigen Herren für Stimmung. Jetzt feiert der Chor sein 25-jähriges Jubiläum.
 
  Von SZ-Redakteur Dietmar Klostermann

 
  Saarbrücken/Wadgassen. Lieblich mäandert die Bist, ein breiterer Bach, vom herrschaftlichen Linslerhof derer von Boch Richtung Mündung in die Saar. Von Möwengeschrei ist weit und breit nichts zu hören, allein Kormorane und Rabenkrähen sind dazu angetan, manchen Zeitgenossen in Wallung zu bringen. Und trotzdem: Die "Bisttalmöwen" sind seit 25 Jahren ein natürliches Aushängeschild des Saarlandes. Die tiefen Männerstimmen dieses Shantychores sorgen bei vielen Zuhörern für wohlige Gefühle, wenn "La Paloma" erklingt.  
  "In der Schlossbräustube beschlossen am 18. Februar 1990 19 Personen, einen Shantychor zu gründen", sagt Peter Mögling, 75, der Vorsitzende und immer zuverlässig laufende Motor der "Bisttalmöwen". Vorher seien die Sänger in der Marinekameradschaft Differten integriert gewesen. Aber dann sei man eigene Wege gegangen. "Heute ist noch ein Differter dabei, Horst Schirra", erklärt Mögling, der nie ohne Kopfbedeckung unter die Leute geht. Und seine Kappe mit dem Anker-Emblem auch nicht beim SZ-Termin absetzt. Mögling, bärtiger "Bisttalmöwen"-Kapitän, hat stets ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen, ein Mann, dessen Offenheit auf Anhieb sympathisch ist. "Bis 2005 hießen wir noch Shantychor Bisttalmöwen Differten. Aber Differten kennt keine Sau im Norden, deshalb haben wir das stillschweigend beerdigt", sagt Mögling. Denn die Bisttalmöwen haben viele Konzerteinladungen bei befreundeten Chören an den Küsten oder in Holland.  
  Die Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) hat sich die Bisttalmöwen als Aushängeschild der Landeshauptstadt gekrallt und ist neben der Ex-SR-Ankerfrau Marie-Elisabeth Denzer (VSE-Sprecherin), Bierbrauer Thomas Bruch und Gabriele Bayer ( Verlegerin Euro Saar Magazin ) eine von vier "Ehren-Möwen". Schließlich sei der Shantychor auch "Geburtshelfer" des Saar-Spektakels gewesen, wie Mögling berichtet. Bei diesem Super-Fest am Fluss holen die "Bisttalmöwen" alljährlich befreundete Shantychöre in die Ludwigskirche und ins Bruchzelt auf den Saarwiesen - da passt das maritime Liedgut zum Spektakel wie der Labskaus nach Hamburg. Dieses fleischliche Gericht nehmen die Bisttalmöwen auch alljärlich bei ihrem Neujahrsempfang im evangelischen Gemeindehaus in Gersweiler zu sich, von Sänger Horst Altpeter zubereitet.  
  Garderobe aus Ostfriesland  
  "Elbsegler" heissen die Schirmmützen, die die Bisttalmöwen bei ihren Konzerten tragen. "Unsere Uniformen bestellen wir bei einer Firma in Esens in Ostfriesland", sagt Mögling, der vor seiner Pensionierung beim Entsorgungsverband Saar schaffte. Möglings unbekümmerter Humor hat seine Wurzeln in der Friesen-Realschule in Leer, wo Mögling mit keinem geringeren als dem Komiker Karl Dall die Schulbank drückte. "Der hat immer Blödsinn gemacht, das Klassenbuch angezündet oder Wasserbomben gebastelt, die die Lehrer nass machten", sagt Mögling lachend. Und bei den jährlichen Klassentreffen sei auch eine weitere Berühmtheit dabei: Seppl Piontek, Spieler- und Trainerlegende des SV Werder Bremen ( Nationalspieler und Deutscher Meister 1965 ), der auch Dänemark bei der WM 1986 in Mexico zum 2:0 gegen die deutsche Elf führte und zuletzt Grönland coachte - da wurde er mit Fisch belohnt.  
  Doch die umtriebige "Bisttalmöwen"-Vorsitz-Legende Mögling kann nicht verhindern, dass es am Nachwuchs mangelt. "Unser Durchschnittsalter ist etwa 65 bis 70 Jahre", sagt Mögling, ein überzeugter St. Pauli - Fan. Die Jugend wolle das wohl nicht mehr, stellt er resignierend fest. Um aber im nächsten Satz stolz anzumerken, dass drei Lothringer mitsingen. "Wenn wir als deutsch-französischer Shantychor auftreten, staunen die Leute", so Mögling. Im Chor gibt Chorleiter Rainer Bay, ein ehemaliger Musiklehrer, den Ton an. Auch Akkordeonist Armand Leichtweiss sei Chorleiter. Die "Bisttalmöwen" proben jeden Donnerstag im Gasthaus "Z" in Wadgassen-Hostenbach.  
  Am 16. Mai um 18 Uhr geben die "Bisttalmöwen" im Burbacher Bürgerhaus ihr Jubiläumskonzert mit den Gastchören "Wöwenschiet" (Lübeck) und den "Noszélie Singers" aus Stadskanaal in Holland.  
   
  © Saarbrücker Zeitung von Montag, 11. Mai 2015  
 
 
  Benefizkonzert zu Gunsten der Aktion "Hilf-Mit!"

 
   
  © Saarbrücker Zeitung von Dienstag, 18. November 2014  
 
  "Saarlands Bester" im Dezember 2013

 
   
  © Saarbrücker Zeitung von Samstag, 4. Januar 2014  
 
  Der Shantyfrühschoppen des Schaumburger Shanty-Chores
am 13. Oktober 2013

 
   
 
 
  Seebären aus dem Saarland  
  Vogelstang: Shantychor „Die Bisttalmöwen“ begeistert beim Bunten Nachmittag des KAV  
   
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Die Stiftung für Kranken- und Altenpflege Mannheim (KAV-Stiftung) richtete auch in diesem Jahr wieder einen Bunten Nachmittag im Bürgersaal aus und lockte nicht nur zahlreiche Bewohner des Fritz-Esser-Hauses. "Stargast" war diesmal der Saarbrücker Shantychor "Die Bisttalmöwen", der die Gäste zweieinhalb Stunden lang mit musikalischen Leckerbissen erfreute - Wiedersehen nicht ausgeschlossen.
 
  Blumen, liebevoll gefaltete bunte Servietten und zahlreiche Leckereien auf den Tischen - so einladend erscheint der Bürgersaal in Vogelstang am Sonntag. Verantwortlich für das ansprechende Ambiente waren auch in diesem Jahr wieder die Mitglieder der Stiftung für Kranken- und Altenpflege Mannheim, die insgesamt dreimal jährlich zum "Bunten Nachmittag" einladen.  
  Neben den Bewohnern des Altenheims auf der Vogelstang fanden sich auch zahlreiche Bürger des Stadtteils ein, um gemeinsam zu singen, zu schunkeln und Spaß zu haben. Der Grund, dass dies so vortrefflich gelang, war der Shantychor "Die Bisttalmöwen".  
  Die 25 Mann präsentierten über zwei Stunden lang Oldies - angefangen bei "Einmal noch nach Bombay", über "So lange sind die Meere", bis hin zu "La Paloma". Von dem musikalischen Repertoire der Sänger - das nicht nur deutsche, sondern auch englische, französische, russische und holländische Lieder umfasst - wollten sich auch viele Mannheimer Chöre überzeugen und nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil. Nach stürmischem Applaus und einer Zugabe mussten sich die Bisttalmöwen wieder verabschieden - und wurden bereits für weitere "Bunte Nachmittage" angefragt.  
  Die Vorsitzende der KAV-Stiftung, Helga Enger, zeigte sich besonders zufrieden: "Wir freuen uns, dass so viele Leute trotz des schönen Wetters den Weg in den Bürgersaal gefunden haben. Dank der Mitarbeit zahlreicher Helfer konnte dieses Fest gelingen, was besonders für die Bewohner des Fritz-Esser-Hauses, aber auch den Stadtteil Vogelstang wichtig ist." Dass diese Einschätzung auch von den Gästen geteilt wird, war nicht zu übersehen beziehungsweise zu überhören.  
  © Mannheimer Morgen, Freitag, 17.05.2013  
 
  Ein Käffchen und ein Halleluja  
  Beim Saar-Spektakel gab es wieder viele ungewöhnliche Veranstaltungen  
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Mit dem Schiffspfarrer bei einem Gottesdienst auf der Saar, senkrecht die Wand runterlaufen und kräftig auf die Pauke hauen: Das vergangene Wochenende war wieder das reinste Spektakel. Dabei gehört zu den traditionellen Festpunkten ganz bestimmt das Festival der Shanty-Chöre. Ganz gleich, ob hier die Bisttalmöwen als bekanntester Chor dieser Stilrichtung aus der Region oder der Shantychor Hemmoor/Unterelbe von ganz dicht an der Waterkant Seemannslieder wie die Kaperfahrt oder das vom Hamburger Fährmann singen. Dann ist das Festzelt des Motorbootclubs Saarbrücken (MBSC) samt Biergarten proppenvoll, dann singt auch das Publikum aus voller Brust mit, dann schwelgen Sänger und Zuhörer in diesem einzigartigen Mix aus Heim- und Fernweh, den diese Lieder verbreiten

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  Saarbrücker Zeitung
vom 6. August 2012 ( auszugsweise )
 
 
  7. Shantyfestival
am 12. Mai 2012 in Saarbrücken-Burbach
 
   
 
 
  Mit vollen Segeln in die Weihnachtszeit  
  Shanty-Chor macht im Bürgersaal Vogelstang Nikolausschiff fürs Fest klar  
  Von Mannheimer Morgen - Mitarbeiterin Astrid Mader  
  Gewiss, für den gemeinen Menschen südlich des Mains liegt das Saarland schon fast an der Waterkant. Zwar nur fast, aber einen Shanty-Chor, der Seemannslieder in Matrosenkleidung zu Gehör bringt, das lässt man sich hierzulande gerne gefallen, selbst wenn das mit der Geografie am Ende nicht so ganz hinhaut. Macht nichts. Entscheidend sind der Auftritt und die Tradition, die dahinter stecken. Und diese vertraten die Shanty-Sänger von dem saarländischen "Bisttalmöwen"-Verein anlässlich des "Besinnlichen Nachmittags" des Vereins für Kranken- und Altenpflege Mannheim (KAV) bestens.  
  Zwar musste der eine oder andere Platz im großen Saal wetterbedingt unbesetzt bleiben. Doch die Herren waren in guter Form und erfreuten die Gemüter zunächst mit etwas ruhigeren, wehmütigeren Weisen rund um die Weihnachtszeit auf hoher See. Dass diese Tage, weit von der Heimat und Familie entfernt, zuweilen melancholisch vorüber gehen, selbst für erfahrene barhäuptige alte Seemänner, davon wussten die Lieder so manches zu singen.  
  Zum Glück, dass die Geschichte sich schon früh besann und den Heiligen Bischof Nikolaus zum Schutzpatron der Seefahrer machte. So hieß es denn auch in einem der zuversichtlichen Gesänge: "Sankt Nicklaus war ein Seemann". Erstaunlich genug, gehen einige dieser Werke für Vorsinger und Männerchor sogar bis ins 15. Jahrhundert zurück.  
  Lieder erfreuen Herz und Sinne  
  Nach einer kurzen Pause rieb die Mannschaft aus dem Norden ihrem Publikum dann so manches Seemannsgarn unter die Nase. "Hejo, hejo, Gin und Rum, werfen keinen Seemann um, aber wenn ein süßer Mund ihm lacht..." - so hieß es in einem der Lieder, und jeder konnte schmunzelnd für sich ergänzen, was dann wohl geschehen würde. Dass solche Weisen Sinne und Herz und vor allem auch die Stimme jung erhalten, war offensichtlich. Da brauchte es gar nicht erst den tonalen Ausflug nach Jamaica, wo abends die Matrosen den Mädchen Rosen schenken.  
  Immer mehr belebte sich der Saal, klatschten die versammelten Herrschaften glücklich in die Hände, während sie sich an Sekt, Orangensaft, Hefeweihnachtsbäumen und Spekulatiusgebäck erfreuten und es sich zum gemeinsamen Jahresausklang auch sonst so richtig gutgehen ließen. Das freute die seit 38 Jahren ehrenamtlich im KAV tätige Vorsitzende Helga Enger sehr. Auf einem Klassentreffen der ersten Mannheimer Begabtenklasse in Saarbrücken hatte sie den Kontakt zu den Shantys hergestellt und sofort geahnt: Die sind etwas ganz Besonderes.  
  So lud sie die Seebären, in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal in den Süden ein. Und so hieß es dann: mit vollen Segeln in die Weihnachtszeit.  
  Mannheimer Morgen
vom 24. Dezember 2010
 
 
  Gelungenes Shanty-Festival  
  Die Sänger aus dem Norden fühlten sich in Wadgassen rundum wohl  
  Rund 900 begeisterte Zuhörer am Samstagabend in der Wadgasser Glückauf-Halle, gute Stimmung, schönes Wetter und ein hochkarätiges, fast sechsstündiges Nonstop-Programm auf der Bühne. Da waren die Seebären vom Differter Shanty-Chor „Die Bisttalmöwen“ und ihre etwa 120 Gäste doch so richtig rundum zufrieden.  
  Von SZ-Mitarbeiterin Alexandra Broeren  
  Wadgassen.Zum sechsten Mal hatten die Bisttalmöwen zum Shanty-Festival eingeladen, vier befreundete Chöre waren der Einladung gefolgt. Die Chöre kommen aus ganz Deutschland und aus dem Ausland, die Besucher stammen aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz. „Wir sehen am Vorverkauf, dass unsere Zuhörer in jedem Jahr weitere Anfahrtswege in Kauf nehmen“, erzählte Peter Mögling, Vorsitzender der Bisttalmöwen, erfreut.
Zwei der vier Gastchöre waren bereits einmal in Wadgassen zu Gast, die „Noszélie Singers“ aus dem niederländischen Stadtskanaal und der Seemannschor Elbe 1 aus Cuxhaven. Zum ersten Mal im Saarland waren der Shantychor „Möwenshiet“ aus Lübeck und der Altländer Shantychor aus Jork im Alten Land in der Nähe von Hamburg.
 
  Begeistert vom Saarland  
  Die Gäste waren positiv überrascht. „Wir sind hier empfangen worden, als ob wir uns schon seit 20 Jahren kennen und gute Freunde sind“, freute sich Otto Nielsen, Sänger des „Möwenshiet“-Chores. „Hier stimmt einfach alles: das Wetter, die Menschen, die gute Laune“, meinte Nielsen. „Und das überträgt sich auch aufs Publikum.“ „Ich bin angenehm überrascht“, sagte auch Michael Bunge, Chorleiter des Altländer Shantychores. „Es ist schon erstaunlich hier, man geht um zwei Ecken und findet sich mitten in einer Idylle wieder“, meinte er. Fürs Festival hatten Bunge und seine Sänger traditionelle Arbeitslieder mitgebracht. Denn die Shantys wurden nicht nur zum Vergnügen gesungen, die Lieder sorgten auch dafür, dass die Matrosen beim Segelreffen im gleichen Takt blieben. Die Sprache der Shantys ist übrigens Englisch, denn das war die Sprache, die am häufigsten auf Schiffen gesprochen wurde. Wenige traditionelle Lieder seien auch in Plattdeutsch, erklärte Bunge. „Es ist schade, dass wir am Sonntag schon wieder wegfahren müssen“, meinte Bunge.
Nein, er sei keinesfalls das Küken hier, antwortete der 29-jährige Benny Bartel von „Möwenshiet“ auf unsere Frage. Es sei zwar schwierig, ganz junge Leute zum Mitsingen bei den Shantychören zu motivieren, aber das Nachwuchsproblem sei bei Weitem nicht so groß wie bei den traditionellen Männerchören im Binnenland. Für ihn sei der Shanty-Chor einfach ideal. Denn der musikbegeisterte Sänger und Akkordeonspieler entstammt einer alten Seemannsfamilie. „Wenn ich nicht gerade Musik mache, dann segle ich“, bekennt er. Der Name des Chores beruhe übrigens auf einer wahren Begebenheit, erzählt Otto Nielsen. „Als unser Chor gerade neu gegründet war, fand eines der ersten Konzerte direkt am Hafen statt. Nun ja, dort fliegen halt jede Menge Möwen herum …“
 
  Volles Programm für Gäste  
  Das Programm für die Gäste war ziemlich vollgepackt. Am Samstagmorgen sind die Sänger von Ministerpräsident Peter Müller in der Staatskanzlei empfangen worden, um die Mittagszeit haben sie in der Ludwigskirche eine Seemannsandacht gesungen, am Samstagabend dann das große Konzert in der Wadgasser Glück-auf-Halle und am Sonntag gab es noch einen großen Empfang bei der Schirmherrin des Festivals, der Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz.  
  Saarbrücker Zeitung
vom 26. April 2010
Ausgabe Saarlouis
 
 
 
  Hunderttausende feiern den
Spiel- und Sportplatz Saar
 
  Spektakel zeigt Faszination des Wassers und macht Fluss zum Star  
  (Auszug)
Zählt man die Besucher an allen drei Tagen zusammen, haben mehr als 300 000 Gäste das elfte Saarbrücker Saar-Spektakel besucht.
Diese Zahl nennt Organisatorin Christine Baran, nachdem sie ihre Schätzungen mit denen der Polizei verglichen hat.
Es liegt wohl am einzigartigen Mix: Spitzen-Show-Acts und Drachenbootrennen, kombiniert mit Lustigem, Unterhaltung und Informationen. Kurzum: Hier gibt es alles, was mit der Saar und der Schifffahrt zu tun hat.
Zum Beispiel das Treffen der Shanty-Chöre im Zelt des Motor-Boot-Clubs Saarbrücken (MBCS). Sobald sie vom Fernweh singen, sind alle Plätze im Zelt voll. Seemannslieder wie "Frag doch das Meer", am Samstag zum Beispiel von den Bisttalmöwen vorgetragen, finden noch immer ein riesiges Publikum.
"Sagenhaft, dieses Treffen gehört zu den schönsten und rührendsten Konzerten des ganzen Jahres", meint Günter Schäfer. Er selbst gehört zwar keinem Chor an, hat sich aber trotzdem eine Matrosenmütze aufgesetzt. "Um meine Liebe zu den Shanties zu zeigen", erklärt er.
(Ende des Auszuges)
 
  Saarbrücker Zeitung
vom 10. August 2009
 
 
 
  Jahresabschluss mit Seemannsliedern  
  Sie singen von der Sehnsucht nach zu Hause und von der Vorfreude auf das Weihnachtsfest im Kreise der Familie. Zum besinnlichen Jahresausklang der Stiftung für Kranken- und Altenpflege Mannheim war der Shanty-Chor "Die Bisttalmöwen" im Bürgersaal auf der Vogelstang von Bord gegangen.

Helga Enger, Vorstandsvorsitzende der KAV-Stiftung, konnte zur Freude der rund 200 Mitglieder und sonstigen Besucher den Saarbrückener Seemannschor an Land ziehen. Ihr ehemaliger Lehrer und zugleich Vorsitzender des Chors, Peter Mögling, nahm die Einladung dankend an und zahlte mit einem stimmungsvollen Programm zurück.

Bei vorweihnachtlicher Stimmung verfolgten die Gäste zum Teil schunkelnd und mitsingend die Seemannslieder und Seemannsweihnachtslieder wie "Weihnachten auf hoher See" und "Noch drei Meilen bis Weihnacht", die der Chor zum Besten gab. Rainer Bay an der Gitarre, Armand Leichtweiss am Akkordeon und Willi Rheinstädler als Bassgitarrist begleiteten den Shanty-Chor.

Vorgetragene Geschichten und Gedichte zwischen den Liedern sorgten immer wieder für Heiterkeit und freudige Gesichter im Bürgersaal. Der Männerchor mit über 40 Mitgliedern besteht bereits seit 19 Jahren und tritt regelmäßig auch überregional auf. "Unsere Auftritte reichen von der Insel Helgoland im Norden bis zur Insel Mainau im Süden", verkündete Mögling daher auch nicht ohne Stolz.

Mit der Vogelstang wurde ein weiterer Fleck auf der Landkarte abgedeckt. Nicht nur Helga Enger, für die das Kommen des Chors eine "Sensation auf der Vogelstang" darstellte, hoffte an diesem Nachmittag, dass der Chor "nicht das letzte Mal gekommen ist".

 
  Mannheimer Morgen
vom 17. Dezember 2008
 
 
 
  Gute Stimmung bei Seniorenprogramm im Festzelt  
  Blieskastel "Die ältere Generation hat aus Trümmern und Ruinen Aufbauarbeit geleistet, auf die nachkommende Generationen getrost aufbauen können", betonte der Seniorenbeauftragte der Stadt, Heinz Greff, der zusammen mit der Festzeltwirtin Helga Reichelt die Idee zum ersten Treffen dieser Art hatte. "Ältere Menschen, die wenig oder gar keine Lobby haben, will ich beim letzten Lebensabschnitt unterstützen", umriss der engagierte Greff seine Aufgabe und nannte Beratungen zu vielen Problemen in den Sprechstunden, Fahrten, Betriebsbesichtigungen und Treffen zu Unterhaltung und Gespräch.  
  Lieder von der See  
  Der 40 Sänger umfassende Shantychor der Bisttalmöwen aus Differten begeisterte mit Liedern rund um Urlaub, Seefahrt und Meer. Das reichhaltige Repertoire gefiel auch Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener, Gästen aus Le Creusot und Ministerpräsident Peter Müller, dem sein knapp zweistündiger Zeltbesuch sichtlich Spaß machte. "Das Kaschtler Oktoberfest ist gegenüber der Münchner Auflage dreifach besser: Die Preise sind günstiger, die Leute netter und das Fest findet auch wirklich im Oktober statt", scherzte der Landesvater.  
  Höhepunkt des Nachmittags waren die Späße von Adolf Müller, bekannt als dreifacher Witzbold der Nation aus "Verstehen Sie Spaß?". Der 67järige Ludwigsthaler verstand es, mit seinem Humor die Stimmung total auf Fröhlickeit umzuschalten. "Das war echt Klasse, Müllers Witze habe ich nicht gekannt", hatte auch die bereits 98jahrige Hildegard Wannnemacher aus Blickweiler, ihre helle Freude. "Die gelungene Premiere macht uns Mut, der Veranstaltung weitere folgen zu lassen ", meinten Heinz Greff und Alois Pressmann, der als Moderator durch den kurzweiligen Nachmittag führte.  
  Saarbrücker Zeitung
Ausgabe St. Ingbert
vom 20. Oktober 2008
 
 
 
  Maritimes in der Ludwigskirche  
  "Shanties und Orgel" heißt es am Samstag, 2. August 2008, 10:30 Uhr in der Saarbrücker Ludwigskirche. Der Shantychor Differten "Die Bisttalmöwen, der Papenburger Shantychor, der Shantychor Isarmöven aus München und Tobias Naumann-Rothe an der Orgel der Ludwigskirche laden zu einem besonderen Konzert ein. Anschließend hält Monsignore Erwin Hausladen ab 12 Uhr eine Seemannsandacht.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um eine Spende für die Restaurierung der Ludwigskirche wird gebeten.

 
  Saarbrücker Zeitung vom 24. Juli 2008  
 
 
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